Auch bekannt unter Darren bekannt.

  • Ziel: Die Keimung wird durch Trocknen gestoppt, um die Gerste haltbar zu machen und die enzymatische Aktivität zu konservieren. Weiterhin werden Pilze und andere Schädlinge abgetötet.
  • Methoden:
  • Lufttrocknung: Bei einigen Herstellern wird die Gerste an der Luft getrocknet, was den Geschmack beeinflusst.
  • Ofentrocknung: Die Gerste wird in Trockenkammern bei kontrollierten Temperaturen getrocknet. Findet meist durch Holz- oder Kohlefeuer statt und nimmt auf den späteren Geschmack wenig Einfluss.
  • Rauchiges Trocknen (Darren mit Torfrauch): Bei manchen Whiskys, insbesondere Islay-Whiskys, wird die Gerste in einem Ofen getrocknet, der mit Torf beheizt wird. Die Phenole (Öle), welche dabei freigesetzt werden, verbinden sich mit der Oberfläche der Gerstenkörner. Das verleiht dem Malz und später dem Whisky ein rauchiges Aroma.
  • Temperatur: Die Trocknungstemperatur variiert, liegt aber meist zwischen 80°C und 100°C.
  • Dauer: Das Trocknen dauert je nach Methode zwischen mehreren Stunden und einem Tag. Je länger mit Torf getrocknet wird, umso stärker ist später der „Raucheinschlag“ im Whisky.
  • Endprodukt: Das resultierende Malz ist nun bereit für den nächsten Schritt in der Whiskyherstellung, den Maischprozess.
  • Qualitätskontrolle: Das Malz wird auf Qualität geprüft, z.B. auf Feuchtigkeit, Keimgrad und Geschmack.

eher veraltet / optional

  • Schwefeln: Manche Hersteller verwenden Schwefel, um die Keimung zu kontrollieren oder bestimmte Geschmacksnoten zu erzielen. Heutzutage ist das Schwefeln eher unüblich, da es den Geschmack beeinflussen kann.