Ziel: Das Schroten dient dazu, das Malz in kleinere Partikel zu zerlegen, um die Oberfläche zu vergrößern. Dadurch wird die spätere Maische effizienter, da die Enzyme und die Hefe leichter auf die Stärke und den Zucker zugreifen können.


Geräte: Das Schroten erfolgt meist in speziellen Mälz- oder Mahlwerken, die mit rotierenden Walzen oder Walzenmühlen ausgestattet sind. Diese Geräte zerdrücken das Malz, ohne es zu fein zu mahlen, um eine optimale Partikelgröße zu gewährleisten.


Vorgehensweise: Das getrocknete Malz wird in die Mühle gegeben und durch die Walzen geführt. Die Walzen drücken das Malz auf, zerdrücken die Körner und trennen die Schale vom Inneren. Das Ergebnis sind grobe Partikel, sogenannte „Grist“ oder „Mälzschrot“.


Optimale Körnung: Das Ziel ist eine gleichmäßige Partikelgröße, die groß genug ist, um die Enzyme zugänglich zu machen, aber nicht so fein, dass die Maische zu dickflüssig wird oder die Filtration erschwert wird.


Einfluss auf den Maischeprozess: Die Partikelgröße beeinflusst die Extraktion der Zucker und die Filtration. Zu grob kann die Zuckerextraktion verringern, zu fein kann die Filtration erschweren und zu einer trüben Maische führen.


Überwachung: Die Mahlgradkontrolle ist essenziell, um eine gleichbleibende Qualität der Maische zu gewährleisten. Die Mälzer prüfen regelmäßig die Partikelgröße und passen die Einstellungen der Mühle an.


Vermeidung von Übermahlung: Es ist wichtig, das Malz nicht zu fein zu mahlen, da dies die spätere Filtration erschweren und die Produktion verzögern kann. Zudem kann zu feines Mahlen zu einer unerwünschten Trübung führen.